Der virtuelle Tatort, 3D-Laserscanning in der Kriminaltechnik

Im Zusammenspiel mit insgesamt immer komplexeren Analyseverfahren in der Forensik eröffnet der Einsatz der 3D-Technologie die Möglichkeit,

  1. den Tatort, das Asservat sowie ein evtl. vorhandenes Opfer dreidimensional zu erfassen.
  2. die so erfasste Szene virtuell zu konservieren.
  3. Personen, die nicht am Tatort waren, einen virtuellen Rundgang durch die Szene zu ermöglichen.
  4. Tatrekonstruktionen im Rechner zu simulieren und somit…
  5. …Zeugenaussagen zu verifizieren oder zu widerlegen.
  6. Fragen zu beantworten, die noch gar nicht aktuell sind, sondern erst im Verlauf des weiteren Verfahrens gestellt werden.
  7. den Tatort insgesamt für die Zukunft virtuell mit allen möglicherweise noch nicht beachteten Details konserviert zu haben.

Der Vortrag zeigt interessante Einblicke in die Arbeit der Tatortvermessung.

Referenten: Dipl.-Ing. (FH) Ralf Breker, B.ENG. (FH) Denise Brüderlein | Bayerisches Landeskriminalamt, 3D Tatortvermessung und Rekonstruktion | München

Veranstaltungsort: Hochschule München, Karlstrasse 6, 80333 München, Hörsaal 21